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May 05, 2008

deVier Männer, 24 Saiten, ein Erfolg

Category: Presseberichte Evertz Group, Startseiten-Teaser

 

Lässig und dennoch präzise, traditionell und modern, eine Gruppe, aber vier Nationalitäten.

Vier Männer, 24 Saiten, ein Erfolg

Lässig und dennoch präzise, traditionell und modern, eine Gruppe, aber vier Nationalitäten. All das ist Fénix, das internationale Gitarrenquartett. Am Wochenende war es zu Gast bei der „Unternehmenskultur“ der Evertz-Group am Birkenweiher.
Die Besetzung des Quartetts ist hochkarätig. Der Initiator der Gruppe, Hubert Käppel, Professor an der Musikhochschule Köln für klassische Gitarre, gilt als einer der bedeutendsten Gitarristen des Landes und auch Sotiris Malasiotis aus Griechenland, Luciano Marziali aus Italien und der Bolivianer Piraí Vaca sind alle drei Ausnahmemusiker.

Bis zu E-Musik vorgearbeitet

Das Vierergespann arbeitete sich aus dem Barock bis zu zeit-genössischer E-Musik vor. Nicht dass gerade diese Vielfalt des
Programms das Besondere gewesen wäre. Das, was das Konzert und die Gruppe generell zur Ausnahme macht, ist ihre Fähigkeit, in allen Genres und Stilen zu überzeugen.

Unglaubliche Exaktheit

Das sich stetig steigernde Konzert für vier Gitarren in D-Dur von Georg Philipp Telemann zeigte die unglaubliche Exaktheit, mit der jeder einzelne der Vier spielt und insbesondere wie jeder einzelne auf jeden einzelnen hört. Auch in der von Käppel selbst bearbeiteten Fassung Bachs sechsten Brandenburgischen Konzerts mit seinem zutiefst barocken Charakter zeigten die Musiker diese Fähigkeit.
Nicht nur die Gruppe in Gänze brillierte während des Konzerts in der alten Fabrikhalle. Jeder Gitarrist stellte sich auch als Solist vor. Käppel spielte das rhythmisch anspruchsvolle Prelude Nr. 1 des brasilianischen
Komponisten Heitos Villa-Lobos, Malasiotis gab einen kurzweiligen griechischen Tanz, Marziali eine dezente italienische Tarantella und Vaca ein bolivianisches Lied, das die Stimmung der Anden auf mystische Weise und mit ungewöhnlicher Technik einfängt. Ein Riesen-
spaß wurde Gershwins „The Man I Love“, dessen Thema so lässig-jazzig, so unglaublich vergnügt hervortrat. Und auch aus dem Vortrag der von Käppel arrangierten Annen-Polka des großen Johann Strauß jr. sprang ein kleines Augenzwinkern hervor. Dass ein Gitarrenkonzert der Spitzenmusiker keine bierernste Veranstaltung ist, dass wurde noch einmal am Ende des Programms deutlich, als die Vier in einem heiteren
Comedian-Harmonists-Potpourri die Lieder „Veronika, der Lenz ist da“, „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Ein Freund, ein guter Freund“ verwursteten.
Spaß an der Musik, Spaß an Klassik, Mut auch zu Modernem und Populärem sowie technische Reife – Fénix hat in Solingen einen Erfolg gelandet.

Solinger Morgenpost vom 29.04.2008 / MSL

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Erstklassige Gitarren-Vielfalt


„Na, Sie werden ja sehen!“ So schloss Prof. Hubert Käppel eine seiner fundierten, aber gar nicht akademisch trockenen Moderationen. Er, selbst weltweit anerkannter Experte für Gitarre, war mit drei international bekannten Kollegen, dem Griechen Sotiris Malasiotis, dem Italiener Luciano Marziali und dem Bolivianer Piraí Vaca gestern zu Gast in Solingen. Eingeladen hatte Egon Evertz im Rahmen seiner Veranstaltungen „Unternehmenskultur“ in die Ausstellungshalle der Firma. Dieser Einladung waren zahlreiche Gäste gefolgt, die dem „Fénix
International Guitar Quartet“ zuhören wollten. Niemand dürfte enttäuscht, viele überrascht gewesen sein, vor allem die, die Gitarre mit Rock-Pop oder Jazz in Verbindung setzen.
Das „Fénix-Quartett“ zeigte, welchen Stellenwert die klassische Gitarre in der Musik hat, konnte deshalb überzeugen, weil alle durch und durch ihr „Handwerk“ verstehen. Überzeugt haben Sie durch sensible Klangvielfalt und durch die Präsentation der Variationsmöglichkeiten, zu der diese Instrumente fähig sind. Sie ersetzen ein Streichorchester, suggerieren Cembalo oder auch Saxophon. Entsprechend war das Programm: Von Telemann über Bach und Gershwin bis zu den „Comedian Harmonists“. Ausgezeichnet!

Solinger Tageblatt vom 28.04.2008 / MUE




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